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In der Überbauung Rütiacker befinden sich 48 Wohnungen von unterschiedlicher Grösse für eine breite Bedürfnispalette.
Alle Einheiten weisen nach Südwesten orientierte Wohnräume auf. Die modernen, funktionalen Küchen sind mit
Granitabdeckung, Geschirrspüler, einem meist obenliegenden Umluftbackofen und grossen Kühlschränken ausgerüstet. Die 2.5 Meter tiefen Balkone erstrecken sich jeweils über die gesamte Wohnungsbreite. Alle Wohnungen (mit Ausnahme der 2½-Zimmer-Wohnungen) verfügen über ein zusätzliches Material-Reduit im Aussenbereich. Die Schlafzimmer sind mehrheitlich nach Nordosten orientiert. In der Mitte der Wohnungen – zwischen Tag- und Nachtbereich – liegen der geräumige Korridor, die Garderobe, ein Reduit und (je nach Wohnungstyp) ein oder mehrere Badezimmer. In den grösseren Wohnungen sind Doppelwaschtische eingebaut. Der eigene Waschturm ist im Reduit untergebracht (Waschmaschine/Tumbler). Der Wohnungsausbau ist zeitloselegant: - Massivparkett und Feinsteinzeugplatten als Bodenbeläge; - durchgehend Abrieb an den Wänden; - Spritzputz an den Decken. FARBKONZEPT Ein wesentliches Erkennungsmerkmal der Siedlung besteht in deren Farbigkeit. Die Farbpalette wurde aus der näheren Umgebung abgeleitet. Sie existiert aus sechs aufeinander abgestimmten Farbtönen. Diese wechseln sich über die ganze Siedlung ab, was ihr eine lebendige Ausstrahlung verleiht. Zwischen den Zeilen entsteht der Eindruck von einzelnen, kleineren Häusern. Das Bild der Gasse nimmt damit den menschlichen Massstab auf. Im Zusammenspiel mit der Architektur entwickelt die Farbigkeit den spezifischen Charakter des Ortes. Sie wird Teil der Identität und verbindet die neue Siedlung mit ihrer Umgebung. Innerhalb der Überbauung setzen die Farbflächen vielfältige Akzente. Die hellen, natürlich belichteten Treppenhäuser sind als Übergänge zu den Wohnungen zurückhaltend gestaltet. Helle Grautöne und der anthrazitfarbene Bodenbelag bilden den optisch beruhigten Vorbereich, sowie die grosszügigen Balkone, die ihre farblichen Akzente durch die Fassaden erhalten. AUSSENRAUM UND LANDSCHAFTSKONZEPT Für die Gestaltung des Aussenraums werden konsequent einheimische Wildhecken, Gräser, Pappeln und andere lokale Baumarten verwendet. Dadurch wird die umgebende Landschaft in der Siedlung widergespiegelt. Zusätzlich wird der naturnahe Charakter durch die Bodengestaltung mit Schotterrasen und Magerwiesen unterstrichen. Im Norden wird das Areal durch eine strassenbegleitende Allee auf einem Erdwall eingefasst. Diese Allee, aus verschiedenen einheimischen Baumarten und Sträuchern, ist als «Waldrand» gestaltet und fungiert als Abschirmung der Strasse und Übergang zum Naherholungsgebiet. In der Mitte der Siedlung befinden sich vielfältige Begegnungszonen für alle Bewohner. Im Süden prägen die grossen, in Gruppen gepflanzten Pappeln, das Landschaftsbild. Diese werden über die kommenden Jahre zu hohen Landmarken wachsen. Kinderspielplätze Zum Teil begrünte und mit Sträuchern bewachsene Erdwälle trennen die Spielbereiche von den Nachbargrundstücken ab. In einer zusammenhängenden Zone, die von Norden nach Süden verläuft, sind verschiedene ineinander fliessende Aussenräume angeordnet. Diese bilden die unterschiedlichen Spielbereiche für Kinder und Jugendliche. Hier stehen einerseits Schaukeln und ein Kletterturm zur Verfügung, aber auch ein Hartplatz für Ballspiele. Eine Doppelfunktion wird die an den Gemeinschaftsraum angrenzende kleine «Arena» einnehmen: Sie markiert einerseits den Eingang zum Gemeinschaftsraum, anderseits wird sie als attraktiver Kleinkinder-Spielbereich mit einer Rutschbahn und einer kombinierten Sand-Kies-Wasser-Anlage genutzt werden können. |